FAQ

Alles, was Ihr immer schon wissen wolltet. Bitte zögert nicht, jederzeit weitere Fragen zu stellen :-)

  • Was um Himmels Willen ist eigentlich ein "Lazemare"?! ;-) Woher kommt dieser Name und wie wird er überhaupt ausgesprochen?

Lazemare ist tatsächlich, auch wenn viele es im ersten Moment vielleicht nicht vermuten, ein deutsches Wort, genauer gesagt ein Name. Vielleicht kennen einige von euch die grandiose Bardin Cuirina - sie schreibt und singt viele wundervolle Fantasy-Balladen, die allermeisten in Deutsch. Und Lazemare ist ein Name aus ihrem allerersten Song und bezeichnet "den See des Vergessens". Schon als ich dieses Lied zum ersten Mal hörte war ich geflasht... seither liebe ich das Motiv dieses "Sees des Vergessens", den er passt einfach zu meinen Geschichten. Ich war so begeistert, dass ich Cuirina einfach mal ganz frech gefragt habe, ob sie mir gestatten würde, den Begriff "Lazemare" als Künstlernamen zu verwenden - und denkt euch nur, sie hat ja gesagt!!!!! :-D (Daaaaankeeeeeee!!!!!!! :-D) Inzwischen kenne ich sie auch persönlich von einem ihrer Konzerte - ich bin wahnsinnig froh über diese Begegnung. :-)

Ausgesprochen wird das Wort also "deutsch" xD Das "ze" und das "re" sind betont... vielleicht hört ihr euch auch einfach mal den grandiosen Song an, dann wisst ihr es genau. ;-)

 

 

  • Woher kommen die Ideen für deine Texte? Sind die etwa am Ende autobiografisch???

Nein nein, keine Sorge - so schlimm ist es dann doch nicht *lach* Nein im Ernst: Fantasy stand im Prinzip "von Vorneherein" als mein Genre fest, und das Düstere... das kam einfach. Das Genre hat für mich etwas Faszinierendes und Mitreißendes und deshalb habe ich nicht lange gebraucht, um mich dort wiederzufinden. Was nicht heißt, dass ich nur apokalyptisches, gruseliges Zeug mache xD Tatsächlich haben meine Texte schon mal eher Happy Ends als früher - und schließlich bin ich auch in zwei (Kinder-)märchenanthologien vertreten. *grins* Trotzdem würde ich empfehlen, die Überlieferungen nicht gerade dann zu lesen, wenn man einen nervösen Magen hat... ;-)

Und zu den Ideen: Die Inspirationsquellen sind vielfältig. Sei es ein Bild, das ich irgendwo sehe, eine Überschrift, die mir ins Auge fällt, ein interessantes Thema, das mir mitten in der Nacht durch den Kopf schießt... (oh ja, das passiert öfter - und dann heißt es: gleich aufschreiben! Am nächsten Morgen weiß ich vielleicht den ungefähren Inhalt noch, aber der "Flow" ist weg und dann wird der Text "gekrampft") ;-) Das ist ja das Schöne: Theoretisch kann erstmal jeglicher Input eine Inspiration sein :-)

 

 

  • Wie lange brauchst du eigentlich für eine Kurzgeschichte? Und du hast doch ganz sicher nicht immer einen Computer dabei?!

Ihr werdet lachen, aber es stimmt wirklich: Tatsächlich gehöre ich zu den (vermutlich) ganz wenigen Autoren, die ihre Texte erstmal noch komplett altmodisch mit Papier und Kugelschreiber verfassen und sie erst hinterher abtippen... man frage mich bitte nicht, wieso. Das habe ich mir irgendwie so angewöhnt. ;-) Ich glaube, direkt am Computer würde mir schwerer fallen... xD Natürlich tippe ich die Texte hinterher ab und überarbeite sie dabei, aber tatsächlich nicht mehr viel... Ich habe festgestellt: Meine besten Kurzgeschichten sind die, die ich in zehn Minuten in einem Rutsch "runterschreibe"... sobald ich die Fertigstellung verschiebe, oder anfange an den Texten "rumzudoktoren", ist's vorbei xD Einmal komplett in kurzer Zeit aufschreiben und dann fühlt es sich wesentlich "runder" und stimmiger an. Bei dem Roman gilt übrigens das Gegenteil: Seither versuche ich bemüht, mich an das "direkte" Schreiben am PC zu gewöhnen (ich glaube, Papier und Kugelschreiber wäre dafür... nun ja... tödlich xD) Seither ensteht auch mal die eine oder andere Kurzgeschichte am Computer... ist nun mal leider extrem praktisch ;-)

 

 

  • Und wie planst du den Aufbau deiner Texte?

Gar nicht. ;-) Ohne Witz, bei den allermeisten Kurzgeschichten weiß ich am Anfang nicht, wie sie sich entwickeln und wie sie ausgehen werden. Ich lasse sie einfach entstehen, die meisten Ideen kommen während des Schreibens. Manchmal bin ich selbst erstaunt, was dann hinterher dort steht... ;-) Es ist auch nicht so, dass ich den kompletten Plot im Kopf habe wenn ich beginne, genauso wenig wie die Figuren oder das Setting... oft ist es ein "Schlüsselsatz" der mir irgendwie in den Kopf kommt, um den herum sich dann die Geschichte zu ranken beginnt... schwer zu erklären, aber ich finde es irgendwie cool. ;-) Ist beim "Alphabet" übrigens genauso: Ich habe versucht, mir irgendeine Struktur zu basteln - und bin nach einem Kapitel wahnsinnig geworden xD Auch da lasse ich das Meiste einfach geschehen (klar, ich weiß, wer wer ist, worauf ich hinaus will und wie viele Kapitel ich ungefähr für was Zeit habe - aber der Rest entsteht im "Flow". Ich hatte es gerade jetzt öfter, dass ich eine Idee hatte und zwei Kapitel später feststellte "Äh... geht nicht..." Das war zwar im ersten Moment mehr Arbeit, dann ggf. Dinge rückgängig oder anders zu machen, aber ich finde, so lernt man am besten!) :-D

Euch brennt etwas auf der Seele, was Ihr unbedingt wissen wollt? Hier könnt Ihr es fragen: